Friday, 9. april 2010 5 09 /04 /Apr. /2010 13:15

Ich bin da. In kürze.

 

Mit freundlichen, abstrakten und gleichgültigen Grüßen

Rémi Treelife

von Remi Treelife - veröffentlicht in: Tagebuch - Community: Literatur und Realismus
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Sunday, 31. january 2010 7 31 /01 /Jan. /2010 18:41

Was aus Liebe getan wird, geschieht immer
jenseits von Gut und Böse.                                                             Nietzsche                    


Liebe. Meist ein rein Biochemischer Vorgang, der mit der Partnerschaft sich wieder abklingt. Andere behaupten, dass es schon etwas Magisches an sich hat, was sie selber dann wiederum keineswegs definieren können. Also, was ist Liebe? Wenn es ein rein Biochemischer Vorgang ist, wieso mordet man aus Liebe? Ist man wirklich von gewissen Hormonen High, wie von einer Droge, dass man nicht mehr im Stande ist zu denken? Wenn ja, wieso Heiratet man und bleibt ein Leben-lang, wenn es gut läuft, Glücklich zusammen, bis zum Tode? Wenn es doch ein Biochemischer Vorgang ist, dann muss diese „Wirkung“ auch irgendwann einmal nachlassen. Wie kann dies dann möglich sein? Wie das Obere Zitat es aussagt, es ist jenseits von Gut und Böse, die Liebe. Was ist sie dann? Ich nehme mal an, jeder hat seine Feste Meinung, aber keiner weiß es wirklich und wird es auch nicht beweisen können. Ein Mythos? Keineswegs. Das ist die Wahrheit.

von Remi Treelife - veröffentlicht in: Tagebuch - Community: Literatur und Realismus
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Friday, 1. january 2010 5 01 /01 /Jan. /2010 20:47

Die Absicht, dass der Mensch glücklich sei,
ist im Plan der Schöpfung nicht enthalten.                                   Sigmund Freud

Michael-juengstes_Gericht.jpg

Jeder vermag es doch Glücklich zu werden, nicht? Doch die meisten der Menschheit werden es nicht. Warum? Alleine Beziehungstechnisch gesehen, um eine relativ Gute Beziehung zu halten, muss jeder Mensch 50% seiner Bedürfnisse aufgeben, um den anderen Menschen in der Beziehung Glücklich zu machen, das gilt dann wiederum auch für den anderen. Doch die meisten sind dafür nicht bereit, sie sind einfach Egoistisch, sie wollen nichts aufgeben, keine Macken akzeptieren, nicht über schlechte Gewohnheiten hinweg sehen usw.

Alle sind so verflucht Egoistisch und sie merken es nicht einmal. Wenn man nicht mal bereit ist, verfickte 50% aufzugeben, wie will man dann im ganzen Leben Glücklich werden? Das ist doch etwa das gleiche Prinzip wie, „Du musst Geld ausgeben, um welches verdienen zu können.

Was das Geld angeht macht so gut wie jeder, aber wenn es um Bedürfnisse geht, kratzt sich jeder selber am Arsch. Ganz ehrlich? Fickt euch. Auf Egoismus und Narzismus kann man verzichten.

Ihr wollt Glücklich werden? Dann tut auch was dafür!


Silvester

 

Auch wenn unser gebrillter Riesenteddy ein sehr Intelligenter, Zynischer, Amüsanter und angenehmer Mensch ist, wo man glaubt, dass er über alles und jeden steht, jedoch in seinem Zustand eher schwebt. Und dann auf einmal, wie aus der Kanone geschossen, springt der Triebtäter aus ihm heraus, indem er lüsternd und verträumt auf den Schwarzen Spitzen-Tanga inklusive der Arschritze unseres Blonden-Trampels gafft. Nebenbei wird auf höchsten Niveau Tequila und Ouzo konsumiert um der heutigen Zeit zu entfliehen und um eventuell etwas zu ficken zu finden. Etwa 7 Redbulldosen strömen durch meinen Darm und die Arterien, mein Rausch, etwa der von Amphetaminen.

Unser Blonder Trampel etwas schlicht gestrickt, Freundlich, aber Plump. Die Weiblichkeit ihres Körpers ist wirklich in jeder Art abzusehen, da sie mich an meinen (Stark Kantigen) Kleiderschrank erinnert. In meinem Rausch, frage ich auch, als ich nach Hause gehen wollte, den Schrank, warum sie noch hier sei und so blöd herumstehen würde. Wo ich dann darauf glaubte, dass sie mir anbot, dass sie mir einen Blasen würde. Klingt Komisch. Ist aber so!

Meine damalige Beste Freunde, wo man auch fälschlicherweise sagte, dass Sie meine Schwester sei, bekommt bald ein Kind, von einem Schimpansen-ähnlichen Typen der wohl rammeln kann wie eine vereinsamte Bergziege. Mir ist es recht egal, jedenfalls werde ich meine Falsche und Zwanzigjahre alte Schwester zur Seite stehen, sofern es mit ihrem baldigen fetten Bauch möglich ist.

Wach. Betrunken. Breit. Sex? Keineswegs! Sex kann man das nicht einmal mehr nennen, es ist eine neue Dimension von Sex. Du fickst nicht einfach mehr im Bett, sondern du schwebst von der Fotze zu einem anderen Planeten und verschaffst mit deinem Lichtschwert ein Neues Tor zu unbeschreiblichen Stöhngeräuschen, wo man denkt, dass eine Supernova entsteht.

Und denn Implodiert alles. Alles um uns ist Still. Wie kommt das? Ich weiss es. Ich bin auf dem linken Ohr taub, da mein süßer Drogen-Erzengel mir dermaßen in mein Trommelfell geschrien hat, dass es schon an Hörsturz grenzt.

Mein Schwanz schon dreimal regelrecht vergewaltigt und knalle Rot, als hätte man versucht, ihn annähernd an einem Schwarzen Loch ran zu halten, wo ein so extremer Sog existiert, dass mein Ganzes Blut was in jeder Ader meines Körpers fließt, auf einen Schlag in der Eichel umher kreist und beinahe im Stande ist zu platzen.

Verdammte scheiße! Es ist schon halb acht Uhr Morgens. Schlafen! Ich rauche mit meinem Engel einen Joint, der etwa die Form eines Kamels hatte, da meine Drehkünste, in dem Weed-, Alkohol-, Taurin-, Coffein- und Sex-Rausches dem Bach hinunter gehen. Egal. Mein Drogenengel und ich sind schon wieder auf einem anderen Planeten und stellen uns vor, wie schön doch die Welt sein könnte, ohne die ganzen Idioten. Wir wüssten es nicht. Jedenfalls konnten wir uns es nicht vorstellen, aber... Wie kann man sich denn vorstellen, dass man Tod ist.

 

02.01.2010, 23:30 Uhr (Samstag)

 

Der Heutige Tag begann so, da wir uns ja am Vortag die Birne regelrecht ins nächste Universum gekifft haben, dass meine Augen verknarst, die Lunge kaputt und mein Orientierungs- wie auch Gleichgewichtssinn gestört war. Das legte sich dann nach der Zigarette und dem Kaffee.

Nachdem mein Drogenerzengel aufgestanden war, machte ich ihr ein Übergroßes Omelette was sie, wie eine ausgehungerte Eule die sich auf eine hilflose Maus, ass.

Den restlichen Tag verbrachten wir relativ ruhig, das lag wohl noch an der Wirkung vom Gras, nicht besonders Stark, aber wirksam. Egal. Ich habe Kippen. Kaffee. Weed. Und Redbull.

Ich bin jedenfalls fürs erste versorgt.

Eine Gute Freundin von meinem Erzengel, kam Heute Abend vorbei. Da zeigte sich einmal wieder, dass es auch schön sein kann wenn man schweigt. Es schien so als wolle sie einfach ihre Ruhe haben, die Freundin. Saß dort einfach auf der Couch, trank etwas Alkohol und gekühlten Eistee, und mehr war dann auch nicht. Zum ersten male rauchte sie und dass dann auch noch mit uns, einen Joint. Anscheinend mochte sie den Rausch und lachte sich ohne jeglichen Grund sie Seele aus dem Arsch. Nach der ersten berauschenden Supernova wurde sie auch wieder etwas klarer im Kopf und fing mit meinem Drogenerzengel ein Gespräch an, recht Oberflächlich aber angenehm.

Der Hauptfaktor an Tätigkeiten diesen Abends waren wohl Trinken, Lachen und Schweigen, recht angenehm muss ich sagen, da ich sowieso keine Lust hatte, meinen Arsch zu irgendeiner verkorksten Kneipe zu bewegen.

Es ist schon halb zwölf und der Abend ist immer noch angenehm, das Niveau steigert eher als dass es sinkt, wobei man eher denken sollte, dass bei THC- und Alkoholkonsum, das sogenannte Niveau sinkt, wie es meist auch macht. Ich nehme mal an, dass sich der Abend eher dem Ende neigt, da die Freundin, nennen wir sie mal Erdnuckel, sich bald auf dem Heimweg machen muss.

Dann werden mein Engel und ich uns wohl noch einen Joint rauchen, etwas vögeln und dann schlafen gehen, da wir uns vorgenommen haben, nicht nur in der Nacht zu leben, sondern auch mal am Tage. Momentan komme ich mir vor, als wäre ich in einem „Tim Burten“ Film, alles ist in schrillen Farben, meine Augen brennen und mein Gedanke hängt an merkwürdig aussehenden Dingen, die so scheinen, als wären sie lebendig. Eine neue Welt, schön, jedoch Grausam. Alles ist so Traurig. Schon fast Melancholisch . Traurig. Grausam und Melancholisch. Eine neue Welt. Perfekt für mich. Melancholie! Ich werde nun schlafen gehen mit meinem Toten Gesichtsausdruck und meinen Scherenhänden. Gute Nacht Welt! Weidmannsheil!

 

16.01.2010, 13:10 Uhr (Samstag)

 

Die Stadt. Alkohol- und Drogengesindel. Nette Familienmenschen und Heuchler. In der Kneipe, wo ich viele Stunden mit Leuten verbracht habe, die ich nicht einmal kannte, war ich auch im vollem Speedrausch. Alle standen unter irgend etwas. Gras, Alkohol, Speed, Koks usw. Zu diesem Zeitpunkt ist mir nicht aufgefallen, dass jeder, auch wenn es nur am Zustand lag, nur Wortkotze von sich gab. Keineswegs ist das schlimm, jedoch schien es mich nach 20 min. zu langweilen und ich vertiefte mich in die Musik die lauthals aus den übergroßen Boxen entrinnte.

Die zwölf Redbull die ich mit Gier und ohne Genuss meiner Kehle herunter schüttete, haben mich eine menge Geld und Nerven gekostet, da sich mein Kreislauf auf dem Höchstmaß befand, gerade wenn ich noch vorab Speed gezogen habe. Ich lasse mich nicht betrüben, es war ein recht schöner Abend, wenn ich bedenke, dass ich Spaß hatte. Unglaublich. Aber gleichgültig. Zuhause angekommen mit meinem Drogen-Erzengel, rauchten wir uns gemütlich das Hirn aus unseren verkalkten Schädeln. Ich weiß nicht wo ich war, jedenfalls befand ich mich nicht mehr auf der Erde, so wie man es halt gewohnt ist. Naja, was soll man machen? Egal was man macht, was man nimmt usw. Im Endeffekt, kommt nur scheiße bei raus. Weidmannsheil!

 

18.01.2010, 06:49 Uhr (Montag)

 

Drei Tage lang wach. Ist eine Gabe? Nein. Es ist Speed. Mit Menschen zu feiern die nur Arbeit und Drogen kennen, ist ein Segen, gerade dann, wenn noch behagliches Schweigen auftaucht und das für Stunden. Mit was für einer Hingabe meine Leute das Koks, Pep, Gras und Pillen zu sich nahmen ist bemerkenswert. Sie folgten aller Art von Musik und schienen weder Müde noch erschöpft zu sein, was natürlich ein großer Vorteil ist, wenn man feiern geht.

Das Angebot, in einer kleinen Kneipe, mir einen zu blasen, was mir ein Junges, Hübsches, aber Dummes Mädel machte, war recht erfrischend, gerade zu diesem Zeitpunkt als ich bemerkte, dass das Sperma sie beinahe daran hinderte zu atmen. Zugleich war ich noch schockiert darüber, dass sie meinte, übrigens in einem Alkohol-Koksrausch, wenn einer meiner Leute nochmal ihr das Angebot machen sollte, jemanden einen zu blasen für drei Nasen Koks, dann wäre sie gerne noch einmal dafür bereit. Ich machte ihr ein Angebot. Ich gebe ihr fünf Nasen Koks, wenn sie sich den Typen schnappt, der ihr das Angebot gemacht hat, ihn auf das hinterste Klo schleift, ihm einen bläst und wenn er kurz davor ist zu kommen, ihm in die Eichel zu beißt.

Ich gebe es ungern zu, jedoch, als er winselnd zu unserem Kneipentisch gekrochen kam, musste ich schmunzeln. Ein dummer Mensch, lässt sich von einem Korrupten Mädel einen blasen. Gefährlich. Aber Witzig. Der Abend verlieft noch so, dass ich von Kneipe zu Kneipe und von Disco zu Disco rannte, um so viele Kollegen wie möglich zu begrüßen. Mein Drogen-Erzengel ließ sich auch nicht ärgern. Sie tanzte, zog Pep, ließ sich von betrunkenen zulabern und verprügelte einen Mann der ihr im betrunkenen Zustand ihr an den Arsch griff. Ich bin stolz auf sie. Ich liebe Sie. Aber sie ist gefährlich. Nach dem ganzen gestammel, den prügeleien, den Drogen-, Alkohol- und Sex-Exzessen war mein kleiner Drogen-Erzengel und ich am kiffen, damit wir zumindest schlafen konnten. So ein Quatsch. Der Sextrieb schlug uns mit beidem Fäusten auf mein Bett und wir fickten uns das Hirn aus unseren verkalkten Schädeln. Darauf konnten wir zumindest schlafen. Gute Nacht und Weidmannsheil!


25.01.2010, 01:04 Uhr (Montag)

 

Gras. Halluzinogene Pilze. Jemanden denozieren und kotzen dass sich die Lunge so anfühlt, als würde sie von einem Laster zerquetscht werden. Wenn ich im vollem Lauf jemanden Fertig mache, besitze ich keinerlei Schuldgefühle und mir ist es auch egal was sie denken oder wie sie sich fühlen. Gleichgültigkeit ist meine Stütze und Hass mein Vokabular.

Gras und Halluzinogene Pilzen waren unseren Besten Freundin am gestrigen Abend, da uns der Vodka uns auch so schon in eine Welt mit Orientierungsstörungen und Sextrieben führte. Schlechte und Politische Cartoons quatschen uns noch über den restlichen Abend zu, was uns jedoch keines wegs störte. Langeweile machte sich eher breit, also konsumierten wir so viel, wie noch nie zu vor, dass wir überhaupt nicht mehr wussten was wir machen, oder es war einfach so, dass es uns egal war. Am nächsten Morgen konnten wir uns nicht mehr daran erinnern, was wir gemacht hatten. Ein Black-out? Keineswegs. Wohl eher verdrängung. Egal. Witzig war es schon. Weidmannheil!

 

 

30.01.2010, 04:30 Uhr (Sonntag)


Weed ´n Speed. Das war wohl unser Motto am gestrigen Abend. Eine Kneipe, wo aus den 200 Jahren alten 150Dezibel Boxen, Discomusik raus knallte, war unser Hauptsitz. Unsere Festung. Ein Ort zum spannen und entspannen. Angenehme Menschen, waren dort, das lag natürlich daran, dass uns keiner von ihnen angesprochen hat. Sehr angenehm. Der Speed Konsum von meinem Drogen-Erzengel und mir war schon Überirdisch. Wir fühlten uns gut. Wir fühlten uns wie Götter, die gerade im Stande waren von den Kneipenstehtischen zu kippen. Dazu kam noch die Einverleibung von Alkohol und THC. Wir konnten Schweben. Wir fühlten uns gut. Wir waren Götter, doch auf so einem Level zu bleiben, muss man schon Sisyphos sein. Keiner von uns hatte dieses Durchhaltevermögen.

In Unseren Vierwänden angekommen, schien es uns eine gute Idee zu sein, noch mehr Weed zu konsumieren und das war es auch. Dinge flogen uns durch den Kopf, was keiner definieren kann, auch jetzt nicht, wenn man schon auf dem besten Wege ist nüchtern zu sein und sich wieder als Sterblicher zu fühlen. Eventuell liegt es daran. Das Sterbliche denken, ist einfach zu Schlicht. Wir sind Dumme Tiere, die nicht aufhören können zu fressen. Dann ist es so. Wedmannsheil!


von Remi Treelife - veröffentlicht in: Tagebuch - Community: Literatur und Realismus
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Sunday, 29. november 2009 7 29 /11 /Nov. /2009 12:46

Unsere Kultur ist impotent geworden.
Die Zeit der schöpferischen Zeugungen ist vorbei.                   Joseph Conrad

http://www.baulinks.de/webplugin/2007/i/2054-domolytik1.jpg


05.12.2009, 14:31 Uhr (Samstag)

Ersteinmal zu dem oberen Zitat. Wie manche schon mitbekommen und damit spreche ich wohl den größten Teil der Menschheit an, ist unsere Heute Welt impotent. Leider. Jeder kommt uns Dumm vor, wenn man an jemanden vorbei geht, z.B. in einer Seitenstrasse. Das selber denkt die andere Person jedoch bestimmt auch. Wer ist dann der Dumme? Das kann ich sagen. Beide.
Mal davon abgesehen, dass man von Vorurteilen und Angst geprägt ist, sind wir alle auch noch dazu Ignorant und lassen nichts an uns ran. So ist es dann auch kein Wunder, dass die Welt und die Kultur die in ihr steckt, impotent wird. Diese Angst, Unsicherheit, Ignoranz und Narzissmus die in jeden von uns steckt, wirkt sich auf alles und jeden aus und dann beschwert man sich, dass alles dem Bach hinunter geht. Also, das Fazit, Fuck off.

06.12.2009, 11:25 Uhr (Sonntag)

Der Morgen hat mich dermaßen berauscht, dass mir das Gestrige Gras wie Kamillentee vorkam, woran liegt das?
Ich denke, der Schwindel, Verlorener Orientierungs- und Gleichgewichtssinn machen sich erst bei mir bemerkbar, wenn ich keine Interesse habe jemanden zu sehen oder zu sprechen. Oder Ich hatte einfach noch THC in meiner Blutbahn.
Naja egal. Das Interessante ist wohl eher doch, dass ich an einem so Hässligen und Regnerischen Sonntagmorgen arbeiten gehen muss. Wobei es eigentlich nicht schlimm ist, es geht nur ums Prinziep:

Mensch + Sonntag = Keine Arbeit.


Seit wann exesziert diese Formel? Ich weiss es nicht, aber die meisten folgen wohl dieser Formel und gleich Theorie.
Ich trinke erst meinen Kaffee, rauche mir eine Kippe, mache mich bereit aus diesem Haus herraus zu gehen und diese Ekelhafte Stadt zu betreten. Hier ist alles Schlecht, überall liegt Scheiße und Dreck, schweben müsste man können.
Obwohl man sagen muss, dass dieser Stadtteil noch recht Sozial und gepflegt ist, die Großstadt ist ja wohl eher das Drecksloch.
Mein Kaffee befiehlt mir, dass ich mir einen Joint einpacken soll. Gute Idee!
Nach so einer Scheiße, ist etwas Entspannung bestimmt nicht schlecht, gerade wenn ich keinen Freientag hatte diese Woche und mich dann noch mit Idioten rumschlagen muss, die nur das Wort "Wodka" verstehen. Oh Lieber Gott, ich weiss, es gibt dich nicht, aber... Scheiß drauf. Ich muss los.

08.12.2009, 11:16 Uhr (Dienstag)


Der letzte Besuch von mir in das Reich meiner Krankhaften Träume wird immer seltener, erst schlimme Alpträume und jetzt nichts mehr? Will man mich enttäuschen? Oder werde ich einfach nur zu Dumm zum träumen? Hm. Ich weiss es nicht, was ich jedoch weiss ich, dass wie jeden Morgen, und ich meine JEDEN Morgen! Mein Kaffee mir zur Seite steht und mich hochpuscht.
Heute ist der zweite Tag meiner Siebentagewoche, ich habe nichts zu Kiffen da, mein Koka ist schon lange erloschen und mein Todesengel der Liebe sitzt auch in der Schule und versucht sich selber dazu zu überzeugen, dass sie in einem Traum festhängt und es eine Hoffnung gibt, dass sie aufwacht. Ich denke. Vergebens.
Meine Zigarette zündet sich schon von alleine an, sobald ich sie anschaue und sie mein Nicotinverlangen in meinen Augen sieht. Kam mir nur so vor. Bin noch viel zu Breit vom Gras.
Man hat mir mal gesagt, und ich muss sagen, von einer überaus Intelligenten und Eloquenten Person, wenn man sich nicht mehr so viel Ärgern und über all mögliches Nachdenken möchte, solle man doch anfangen alles, nein, nicht Positiver, sondern Neutraler zu sehen, nicht ärgern, nicht freuen, nur bei WIRKLICH Lustigen Dingen, beispiele kann ich natürlich nicht nennen. Ich weiss nicht was Lustig ist. Ich bin ja nicht einmal Lustig, geschweige denn Witzig oder außerhalb Glücklich. Nicht dass ich mich nicht über Dinge belustigen oder Freuen kann, nur zeigen kann ich es nicht, darauf werde ich dann als "Eiskalte Mistsau" bezeichnet, und sie haben wohl recht. Manchmal, aber wirklich nur MANCHMAL, ist es auch Gut und Witzig, wenn man nur Schwachsinn von sich gibt oder Schwachsinn macht, einfach rumalbern, ohne Niveau. Manchmal. Ansonsten würde ich empfehlen, einfach nur über das zu lachen, was auch wirklich lustig, witzig oder amüsant ist, oder eventuell auch über das, was einen Glücklich macht. Jedoch trifft man da meist auf Unverständnis. Was soll ich sagen? Ich bin weder Witzig, noch Lustig. Schwachsinn kann mich am Arschlecken, THC kann sich in meinen Lungen einnisten und Koka pennt in meinen Nebenhöhlen. Weidmannsheil!

10.12.2009, 01:17 Uhr (Donnerstag)

Der Kokainrausch hält jetzt schon 4 Stunden an und ich bin keines wegs Müde oder erschöpft, geschweige denn spüre ich Schmerzen oder bemerke wie sich meine Kaumuskeln anstrengen. Meine Lippen und Nasenspitze ist Taub. Mein Drogenengel ist schon lange nach Hause gegangen, jedoch nicht Nüchtern. THC hat ihr Hirn gefickt. Ich muss um 04:45 Uhr aufstehen. Frühdienst. Witzige Angelegenheit, wenn man sich überlegt, dass wir uns mit Kaffee, Zigaretten und den neusten Leckerein zuballern.
Zu einem anderen Thema. Ich habe gemerkt, dass mich Kokain und LSD-Musik (Radiohead) sehr beruhigt. Ich bin weder Wütend, noch Traurig, noch Fröhlich. Einfach. Neutral. Ich bin ausgeglichen vom linken kleinen Zeh, bishin zum letzten Koka-klumpen in meinen Nebenhöhlen. Egal. Scheiß auf Kokain. Braucht kein Mensch. So lebt man kein Leben. Ich habe jedoch niemals behauptet, dass ich ein Leben lebe. Egal. Ich bin Breit. Stoned. Drauf und Lebendig.
In einem Gedankenzug kommt "Ich muss schlafen" und "Wo ist das Koks?" vor, schon Paradox. Wo ist der Bittere Puderzucker? *schnieß* Peng! Peng!

16.12.2009, 18:00 Uhr (Mittwoch)

Weed, Kokain Koffein, Taurin und Nicotin strömen durch meine Adern, auf der Suche nach einem Ort, wo sie Schaden anrichten können. LSD-Musik knallt von meinen Kopfhörern in meine Ohren und bring mich dazu penetrant mit dem Kopf auf und ab zu wippen, dass leichter Schwindel entsteht. Das leichte kribbeln in meiner Nase zeigt mir, dass sie Wirkung vom Kokain nachlässt, da meine, so genannte "Entspanntheit" schwindet. Eine Kollegin erzählt mir alte Schulgeschichten, die mich daran erinnern, wie verwirrt ich bin, da ich mich an nichts darauf erinnern kann, was die damalige Zeit angeht.
Während Kollegen Belegte Brötchen optozieren, versinke ich in meiner Musik, die mich beinahe ins Koma hämmert. Der Wunsch pissen zu gehen hängt mir schon seit Stunden über den Eiern. Das macht dich so bemerkbar, dass Beinwippen, Druck auf die Blase und nervöses Augenliederzucken der Hauptfaktor an Musikalischer Reaktion ist.

18.12.2009, 20:43 Uhr (Freitag)


Ich muss zugeben, meiner einer hat keine Freunde, geschweige denn eine richtige Familie, vielleicht bekannte, die man halt kennt, aber mögen ? Keines wegs. Es gibt eine einzige Person die ich wirklich mag, mal abgesehen von meinem Drogen-Erzengel. Meinen Nebenbuhler. Mein Feind. MEINER! Ich hasse ihn. Und gleich liebe ich ihn. Schon merkwürdig. Auch seine Feinde muss man schätzen. Da gibt es natürlich auch ein Wunderbares Zitat zu, es ist von "Michael Dibdin", es lautet:

"Ohne wahre Feinde keine wahren Freunde! Wenn wir nicht hassen,
was wir nicht sind, können wir nicht lieben, was wir sind."

Wundervoll. Aber spröde.
Scheiße. Ich habe weder Gras von Kokain. Meine traurige Gestalt muss dich daher mit Kaffee und Zigaretten begnügen. Kein Problem! Die momentane Zeit ist beschissen. Krankheit und Trauer hängt jeder Menschlichen Brust fest und nistet sich dort ein ohne Vorwarnung oder Reue. Mein Kopf hängt nur an meinem Erzengel. Sie ist weg. Feiern oder so. Mir egal. Aber sie ist nicht da, wo sie sein sollte. Anbetend auf meiner Couch. Mir egal. Bald ist sie da. Oder ich nicht mehr. Heute scheint ein Grauer Tag zu sein, obwohl alles draußen so Wundervoll Weiss ist. Ich hasse es. Ich verdamme Weihnachten. Santa Claus ist es wohl auch schon so langsam scheiß egal. Der haut sich bestimmt gerade mit einem Stückchen Lebkuchen das LSD rein und begeht Sodomie mit Rudolf. Schon traurig was alles passiert und wie es sich entwickelt. Da ist das Problem. Es ist keine Entwicklung vorhanden. Warum bloß ? Ich weiss es nicht. Anscheinend fangen alle an, sich gegenseitig in den Arsch zu ficken. Mir ist es egal, so unglaublich Gleichgültig. Das kann sich so kaum einer vorstellen. Naja, mein Kaffee und die Zigarette warten lüsternd auf mich, denen kann ich nichts ausschlagen. Besser so.

19.12.2009, 15:08 Uhr (Samstag)

Weihnachten. Ein Fest? Wohl eher Unnatürliche Auslese. Man spricht von Freundlichkeit. Liebe. Zusammenhalt. Lüge!
Keiner wird da sein, auch wenn jemand direkt vor ihnen stehen sollte. Sie könnten grundlos strangoliert, gemeuchelt, erwürgt, getreten, geschlagen, angespruckt oder verbal angegriffen werden, keiner würde zur Seite stehen, da sie davon ausgehen, dass ja an Weihnachten das Fest der Liebe ist und die anderen Helfen. So denken jedoch die anderen auch. Tja. Das ist doch Pech. Wenn man sich so entwickelt, ist es keine verwunderung, dass bald jeder nur für dich kämpft. Ist das schlecht? Ich denke nicht. Nur eine Unnatürliche Auslese. Wenn das Unnatürlich ist, was ist dann Natürlich? Ich weiss es nicht.
Mein Tagesbeginn, fand so statt, dass mich mein Kaffee anstarte und mich ficken wollte. Ich lies es zu und bis jetzt habe ich etwa 2,5 Liter Kaffe intus. So eine geringe menge habe ich bis jetzt noch nie zu mir genommen, eventuell als Kind, aber bis jetzt? Meine Güte. Was ist los? Ist das etwa Schwäche? Werde ich jetzt altersschwach? Ich denke nicht. Irgend etwas muss sich anbahnen und versucht mich zu töten. Eventuell ist es die Übelkeit vom Fieber. Grippe ist ganz witzig, wenn du weisst dass du nicht stirbst. Naja. Kaffe? Wo bist du? Mal schauen was der Tag sonst noch bringt, jedenfalls, werde ich mich jetzt ausschließlich mit meinem Kaffee begnügen.

23:30 Uhr

Momentan sind ein paar Kollegen bei mir zu besuch und ich kämpfe mit meiner Müdigkeit, was mir eine menge Sorgen macht, da ich meinen Drogen-Erzengel versprochen habe, dass wir die Nacht durch machen um einfach spaß zu haben. Keine ahnung wie ich das deuten soll, mal schauen was sich ergibt, jedenfalls ist mir alles recht Gleichgültig, da einer von denen immer und immer wieder schlechte Musik abspielt von seinem neuen Technischen Erzeugniss. Wut kommt immer mehr hoch. Langeweile spricht aus meinem Arsch. Ich will schlafen.

20.12.2009, 13:59 Uhr (Sonntag)


Kaffee. Ein Wunderbares gesöff. Bei Kakao spricht man vom gesöff der Götter, genauso wie bei Met (Honigwein), bei Kaffee habe ich bis jetzt noch keine erkenntnis gemacht, dass es meiner Würdig ist, aber ich trinke es. Ob ich mich als Gott bezeichne? Nicht wirklich. Eher im gegenteil. Denn so gesehen, wenn ich nur Drogen konsumiere, sollche gedanken habe, müssten die meisten mich als Asozial bezeichnen. Falsch! Ich bin keines wegs Asozial. Nur Realistisch. Es ist eher ein Zeitvertreib. Es gibt so viele dinge, wo die Menschen sagen würden, dass es Asozial ist, Falsch! Es ist einfach... Hm... eine... Perversion. Ich bezahle steuern, ich trinke keinen Alkohol, ich gehe regelmäßig arbeiten und dass nicht mal schlecht bazahlt, habe meinen Spaß an meiner Arbeit, ich liebe einen Erzengel und stopfe mich mit all möglichen Scheiß zu. Asozial? Nicht im geringsten. Reine Perversion. Weil dem größten Teil der Menschheit, einfach nicht gefällt. Mir ist es egal. Zudem bin ich auch Atheist. Ich brauche keinen, dem ich meine Fehler in die Schuhe schieben kann, ich bin mein eigener Gott und stehe zu meinen Taten und Fehler. Und einer hilft mir immer dabei. Mein Kaffee und seine Wundervolle Rüstung, die Edelstahltasse. Die Musik die ich mir gerade anhöre, hört sich auch gerade an, als würde man in eine Blechdose furzen. Naja. Vielleicht doch etwas besser. Ich mag es. Die Musik. Ich könnte mich Tagelang mit Musik zuknallen, bis meine Ohren bluten und mein Hirn zu erschöpft ist, um noch etwas auf zu nehmen. Bis dahin. Mache ich mein Ding. Und. Trinke meinen Kaffee. Wir sehen uns. Hinter der Sonne, da wo es warm ist. Ciao!

24.12.2009, 17:08 Uhr (Donnerstag)


Trauer. Weed. Einsamkeit und Heiligabend. Der Schnee, die Menschen, Die Stadt, einfach alles, scheint Grau. Wie kommt das? Alles ist so traurig. Und dabei lachen alle. Wie in einem Selbstmord-Psycho Zirkus. Wie soll ich das verstehen und aushalten? Und das dann auch noch ohne meinen Drogen-Erzengel. Sie ist weg, für immer. Ich wünsche sie mir um jedes Herz dieser Menschheit zurück. Was soll ich machen? Ich weiss es nicht. Einsamkeit steht mir ins Gesicht geritzt. Freunde? Sie exestieren nicht. Familie? Schon ausgemerzt. Liebe? Einst gestorben. Wo bin ich? Keines wegs im Himmel. Ich laufe lieber durch die Hölle, als zum Teufel zu fahren. Aufstehen ist angesagt. Beine? Wieso bewegs ihr euch nicht? Keine Kraft. Kaffee? Du lebst noch. Ohne ende.
Mein süßer Drogen-Erzengel, ich liebe dich über alles! Auch wenn du das nie lesen solltest, ich liebe dich!
Ich reisse jedem das Herz herraus, nur um dich wieder zu haben, glaube mir. Leb wohl.

von Remi Treelife - veröffentlicht in: Tagebuch - Community: Literatur und Realismus
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Saturday, 21. november 2009 6 21 /11 /Nov. /2009 15:56

Die Frauen inspirieren uns zu großen Taten
und hindern uns daran, sie zu vollbringen.                                                                     Alexandre Dumas Jr.


http://www.bsimple.com/Inspiration.JPG

Frauen. Wirklich, eine Inspiration und Vollkommenheit von Schönheit und Intelligenz, sofern sie es ist.
Ich muss zugeben, ich habe einen Riesigen Respekt vor Frauen, da sie meist das Vollbringen was Wichtig ist und was wir Männer nicht schaffen. Ausdauer und Liebe spricht aus jedem Weiblichenwesen, jedoch zeigt man es nicht immer so offen da sich viele Männer einbilden dass sie Spielzeuge wären, was auf eine Art und Weise auch zutrifft, jedoch deuten die meisten es Falsch. Liebe Frauen, ihr seit Spielzeug für uns, genauso auch andersrum, auch wir sind Spielzeug für euch. Manche Kinder wollen ein Spielzeug sofort, man kauft es ihnen und 2 Stunden Später liegt es in der Ecke. Jeder Mensch hat dieses Verhalten. Ansonsten wären wir keine Menschen nich?
Und noch etwas zu euch Frauen, ich weiss, ihr seit wie eine Muse und schafft es auch uns zu inspirieren, aber bitte, habt auch etwas Verständniss für die Uns Männer, die so einfach gesprickt sind.


21.11.2009, 15:57 Uhr (Samstag)

Nach dem vorigen Abend wo ich mich mit meiner Angebeteten Drogenprinzessin gewisse Substanzen zugepumpt habe,
wird mir Heutemorgen klar, dass ich nach der vielen Arbeit, den Drogenexzessen, Stress und Trauer über meine Gesamtsituation, immer noch nicht Tod bin, was mich leicht verwundert.
Langeweile mach sich breit und um 18 Uhr soll ich mich noch mit einem kleinen Stümper treffen,
der WIRKLICH davon überzeugt ist, dass ich ihn leiden kann.
Wieso das so ist, kann ich mir selber nicht erklären, da ich keineswegs Offenherzig, geschweige denn Freundlich war.
Jedoch ist mir jede Gesellschaft willkommen, da ich sowieso in ein kleines Loch gefallen bin.
Es wird sich zeigen wie der Tag zuende geht.

22.11.2009, 14:55 Uhr (Sonntag)

Der Gestrige Abend hat sich so ausgezeichnet, dass Sinnlose Gespräche, Dumme Sprüche,
Alkohol- und Drogenexzesse, der Hauptfaktor an Tätigkeiten und Niveau war. Die Dreistigkeit des kleinen Stümpers war unübertroffen, der sich auf keine Beleidigung von mir einen Reim machen konnte.
Meine Angebetete Drogenprinzessin saß nur so da, mit Illegalensubstanzen zugepumpt und lachte dermaßen stark und Lauthals und versuchte nach Atem zu ringen, was meistens in die Hose ging.
Jedenfalls stampfte er, mit einem hohem Alkoholspiegel durch die Strassen nach Hause und wir waren ihn los.
Darauf gab es zum Glücklichen Abgang, Drogen, Sex und eine Mütze voll Schlaf.
Heute Morgen, so gegen 12:30 Uhr, kamen Eltern, Großeltern und meine Angebetete zum Familien-Pizza-Essen,
was mich auf Aggressiv machte, wenn ich sah, dass die Großmutter mit einem durchlöchertem Gebiss versuchte die Tomatensauce von der Pizza zu lutschen, der Vater während des essens eine rauchte oder die verehrte Mutter einen hinter die Birne kippte, immer und immer wieder, ekelhaft.
Der Gemeinschaftssinn hier, scheint, recht... Wie ich wohl am besten sagen könnte, Ekelhaft. Widerlich. Und. Asozial.
Was der Tag noch bring weiss ich nicht, aber was ich weiß ist, dass keine Drogen mehr da sind, meine Drogenprinzessin keinen Sex will und dass mir ein Anblick geboten wurde, der mich dermaßen anekelt, dass sich mir schon der Schwanz aufrollt. Mal schauen was es Heute noch so schönes gibt.

00:28 Uhr (Sonntag)

Nach der ganzen Schose, dem Alkohol, den Drogen und den Dummen Menschen in meiner Reihe, habe ich keine Kraft mehr um meine Augen offen zu halten. Müdigkeit ist nicht der Auslöser dafür. Ich nehme mal an, ich bin Betäubt.
Betäubt von Dummheit. Die Dummheit die in meiner Wohnung in der Luft liegt. Wie ein Gas strömt es durch die Zimmer und Fenster. Beinahe ersticke ich, aber zu meinem Glück, finde ich noch einen Rest eines Joints und ballert mich in die nächste Galaxis, wo es nur noch Gleichgültigkeit existiert.
Warum wird alles meist so Schwer? Egal. Ich werde schlafen.

23.11.2009, 17:00 Uhr (Montag)

Heilige Mutter Gottes, der gestrige Abend war eine Erleuchtung und gleich einer der größten Abstürze den ich jemals gesehen habe. Drogen, Alkohol, Sex- und Dummheitsexzesse waren der Drahtseil und die Menschen um mich die Akteure, die im Alkoholrausch aussehen, als würden  sie wie Zirkuspudel tanzen. Mir kann es recht egal sein, da es so schien, als würde mich mein Koksspiegel und die Ice-Bong auslachen, wie das kommt, weiss ich auch nicht. Egal. Ich war weg, von allem. Der Heute Morgen, schrecklich. Als wäre ich gestrandet auf einer Einsamen Insel, voller Nackter Wilder! Das schlimme war nur, dass niemand hier war.
Der Hauptakteur am Morgen war meine Hand, die voller Muskelschmerz und Grasverwirrung zur Kaffeetasse griff,
so merkte ich zumindest, dass ich noch nicht Tod war, Mist.

28.11.2009, 21:40 Uhr (Samstag)

Der Heute Tag auf der Arbeit hat sich so ausgezeichnet, dass ich bei -19,9C Grad im Tiefkühlraum die Ordnung wieder herstellte und dass ich genau 4 Stunden Kartoffeln gepellt habe. Keine schöne Arbeit, wenn man bedenkt dass ich mich eigentlich mit Kulinarischen Ideen auseinandersetzen sollte. Kann mir jetzt aber recht egal sein. Ich habe Gras. Mein Drogen-Erzengel sitzt bei mir auf der Couch, Gute Musik läuft und eine schwachsinnige TV-Sendung wird auf meinen von Nikotin verseuchten Plasmafernseher übertragen. Geil.
So lasse ich den Abend jetzt ausklingen, jedoch scheint es mir so, dass ich heute noch einen Emotionalenabsturz miterleben werde. Werde ich der jenige sein dem es schlecht gehen wird? Mal schauen.

29.11.2009, 12:30 Uhr (Sonntag)

Meine Augen verknarst, Stimme kratzig und mein Orientierungs- und Gleichgewichtssinn sind anscheinend dem Untergang geweiht, da ich keine fünf Schritte gehen kann ohne dass ich gegen eine Ecke oder Türe laufe. Woran liegt das? Werde ich sterben? Habe ich einen Schädelbasisbruch und ich weiss es nicht? Schlechte Chance dafür. Ich war gestern einfach zusehr damit beschäftigt mir das Hirn auf meinem zu kleingeratenen Schädel zu Kiffen, wo ich nach dieser Erkenntnis mein Marijuana-Päckchen anschaue und bemerke dass kaum was an Gras fehlt. Habe ich so viel Gekauft? Unglaublich. Jetzt kann ich mich darauf freuen, dass ich an ienen schönen verkorksten Sonntag-Nachmittag zur Arbeit laufen und meinem Chef dabei zusehen kann wie er die Welt mit Scheiße und zusammengewichstem Zeug die Welt begeistert. Kochen kann er nicht. Nur Wichsen. Sinngemäß kann er schon Saucen, Suppen, Vorspeisen usw.  zubereiten, aber das gewisse etwas Fehlt. Das Gewisse etwas, der Wille zu kochen, oder auch zu zaubern. Nichts hat er. Wenn ich ihn mir anschauen, kommt er mir so vor, wie der Alte "Walt Disney" Film, "Der Zauberlehrling", aber anstelle von Mickey Maus, kommt ein Großes Krebsgeschwür mit einem Zauberhut und kotzt vor sich hin. So könne man ihn sehen. Jedenfalls muss ich ihn heute zehn Stunden ertragen und ich muss versuchen meine Aggressionen in der Hose zu lassen. Mein Kaffee wünscht mir Viel Spaß und Freude, das kann er sich sonst wo hinstecken.

von Remi Treelife - veröffentlicht in: Tagebuch - Community: Literatur und Realismus
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